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Webkatalogprojekt Shoppertasche.com

20.08.2010
16:38

Jeder, der sich wenigstens schonmal am Rande mit SEO beschäftigt hat, weiß, wie wichtig Linkbuilding ist. Dabei gibt es zunächst einmal keine schlechten Links (von so genannter „schlechter Nachbarschaft“ wie Glücksspiel- und Erotikseiten einmal abgesehen), sondern jeder Link ist etwas wert. Mehr Links sind also immer besser.


Ein leichtes Mittel, um an solche Links zu kommen, stellen dabei die unzähligen Webkataloge dar, die sich im Netz tummeln. Wirklich gute zu finden ist aber  schwierig. Viele werden nicht mehr gepflegt, sind reine Linkwüsten in die sich nie ein Besucher verirrt oder wurden von Google bereits heftig abgestraft. Die wenigen qualitativen, die es dann noch gibt, fordern entweder einen Backlink oder sogar eine einmalige Gebühr für die Freischaltung eines Eintrages. Beides keine echten Alternativen, angesichts dessen, dass man von den meisten Webkatalogen so wenig geboten bekommt.


Deshalb entschlossen wir uns zu dem Experiment, selbst einen neuen Webkatalog aufzubauen, in den man sich gerne einträgt. Keine Kosten, keine Backlinkpflicht, dafür richtig schön viele Features! Eine geeignete Domain hatten wir bereits, ein passendes Script war auch schnell gefunden und es konnte losgehen.

 

Mehr als nur ein Webkatalog

 

Warum nicht den altbekannten Webkatalog mit neuen Internetformaten kombinieren? Dies war der Hauptgedanke bei der Umsetzung unseres Webkatalog-Projektes Shoppertasche.com .

 

Auf den ersten Blick findet der Nutzer nur einen handelsüblichen Webkatalog vor. Erst bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass er hier mehr geboten bekommt. Jeder Eintrag verfügt zunächst über eine eigene Detailseite, so dass er individuell mit Social Bookmarks o.ä. „angefüttert“ werden kann. Eine direkte Einbindungsmöglichkeit des RSS-Feeds der eingetragenen Seite sorgt für regelmäßig neue Inhalte, damit sich regelmäßiges Indizieren für Google lohnt und der Bot auch möglichst oft dem Link auf die eigene Website folgt. Die automatische Integration von Google Maps sowie die Möglichkeit eigene Bilder hochzuladen sind zusätzliche Möglichkeiten, den Katalogeintrag inhaltlich aufzuwerten und individuell zu gestalten. All diese Funktionen werden bereits vom Open Source Webkatalogscript Arfooo bereitgestellt, was sich daher als ideale Ausgangsbasis erwiesen hat.

 

Jedoch wollten wir mehr. Deswegen haben wir neben dem eigentlichen Webkatalog unter der Domain ebenfalls einen Blog angelegt (basierend auf Wordpress) sowie einen Twitter Account eingerichtet. Auf beiden wird regelmäßig auf neue Katalogeinträge hingewiesen und verlinkt, was den Vorteil bringt, dass Google neue Einträge schneller crawlt und indexiert.

 

Schlussendlich richtet sich unser neuer Webkatalog aber nicht nur an eingefleischte SEOs, sondern wir haben das ehrgeizige Ziel mit Shoppertasche auch realen Traffic zu produzieren. Neben Features wie Google Maps Integration und RSS Feed, die von sich aus schon einen Mehrwert für Besucher bieten, findet eine strikte Beschränkung des Angebotes für Online-Shops statt, die des Weiteren alle redaktionell überprüft werden, um eine hohe Qualität des Angebotes zu gewährleisten um das Stöbern im Webkatalog so angenehm wie möglich zu gestalten.

 

Wer neugierig geworden ist, ist herzlich eingeladen seine Online-Shops in unserem Webkatalog einzutragen. Das Angebot befindet sich derzeit noch im Aufbau, bekommt aber bereits regelmäßig neue Einträge und hat sogar schon die ersten freiwilligen Backlinks erhalten. Wir sehen das als Zeichen, dass das Projekt auf Interesse stößt und sind gespannt, wie es sich weiter entwickeln wird.

 

 

Der gläserne Internetnutzer

16.07.2010
16:20

Es ist fast Wochenende nach den bisher heißesten Tagen dieses Sommers. Der Preis für den produktivsten Mitarbeiter der Woche geht eindeutig an unseren kleinen Ventilator, der praktisch im Dauerbetrieb ist und unser Büro unermüdlich mit einem erfrischendem Luftstrom erfüllt.


Zum Wochenausklang möchte ich diesmal auf ein Thema der letzten Tage hinweisen, dem, wie ich finde, vor lauter Fußball WM und Ölpest nicht genug Aufmerksamkeit zukam. Es geht um


Eine kleine Geschichte, warum man mit der Preisgabe persönlicher Daten im Netz vorsichtig sein sollte


Mit besonderem Interesse habe ich in den letzten Wochen die Diskussion um Activision-Blizzards (das Unternehmen hinter Videospielgrößen wie World of Warcraft) Entscheidungen zur „Real ID“ verfolgt. Die Real ID ist der echte Name eines Spielers, der im Spiel unter einem selbstgewählten Pseudonym auftritt. In der Regel hat der Spieler volle Kontrolle darüber, für welche anderen Nutzer sein echter Name sichtbar ist, alle anderen sehen ihn bloß unter seinem Alias.


Am 06.07. überraschte Blizzard seine Spielergemeinschaft mit der Ankündigung, dass in naher Zukunft in allen Blizzardforen Beiträge nur noch unter Verwendung der Real ID verfasst werden dürfen. Oder anders gesagt: Die Posts würden nicht mehr unter einem selbstgewählten Internetpseudonym erfolgen, sondern unter Preisgabe des echten Namens. Der Gedanke, der hinter dem Vorhaben steckte, war, dass Diskussionen im Forum unter Verwendung der echten Namen zivilisierter ablaufen würden.

Der Aufschrei der Community war gigantisch. Vielen war unwohl, bei dem Gedanken, dass ein etwaiger Arbeitgeber sie auf ihre Online-Hobbies ansprechen könnten und andere wehrten sich dagegen, dass sie, wenn sie technische Hilfe im Forum benötigen, damit gleichzeitig einen Teil ihrer privaten Daten im Internet veröffentlichen müssen.


Um die Überzeugung Blizzards in dieser Sache zu demonstrieren, postete daraufhin am 07.07. der amerikanische Community-Manager, der zuvor nur unter dem Pseudonym „Bashiok“bekannt war, die ersten Posts unter seinem echten Namen - quasi um mit gutem Beispiel voranzugehen....

 

… ,was er im Nachhinein besser nicht hätte tun sollen. Binnen Minuten fand man im Forum unter anderem seine Telefonnummer, seine Adresse (inklusive einem Bild seines Hauses, Google Streetview machts möglich), einen groben Lebenslauf sowie den Namen seiner Frau, seiner Eltern und die Schuladresse seiner Kinder(!) – all das wurde von Spielern in kürzester Zeit und nur anhand seines Namens in Erfahrung gebracht. Kurz darauf war Bashiok gezwungen, sowohl seine Telefonnummer sperren zu lassen sowie seine Twitter- und Facebook-Accounts zu löschen.


Am 08.07. 09.07. widerrief CEO Mike Morhaime Blizzards Vorhaben, Posts in Spieleforen nur noch unter Verwendung der Real ID erstellen zu dürfen. Binnen zwei drei Tagen hat Blizzard seine Meinung um 180° geändert. Das spricht zwar dafür, dass die ganze Sache nicht wirklich durchdacht war (ich frag mich, was deutsche Datenschützer dazu gesagt hätten) aber wenigstens haben sie ihren Fehler eingestanden und zurückgerudert.


Was können wir daraus lernen?


Die ganze Angelegenheit ist bezeichnend für das teilweise extrem fahrlässige Verhalten vieler Nutzer, die ihre Daten im Netz preisgeben, und führt uns vor Augen, wie gläsern der Internetnutzer doch ist. Durch die Vielzahl sozialer Netzwerke in Verbindung mit Diensten wie Google Maps und Co. ändert sich das Auftreten des Internetnutzers – wir entfernen uns immer weiter von einer anonymen Masse („We are anonymous. We are legion.“) hin zu einem virtuellen Abbild unserer Person, die ebenso wie im echten Leben im Netz ein Geflecht an Beziehungen aufbaut und Spuren hinterlässt. Und oft genug kann man von der virtuellen Persona Rückschlüsse auf den Menschen ziehen, der dahinter steckt.


In welcher Form solche Daten missbraucht werden könnten, ist schwer vorherzusagen. Eine paranoide Furcht vor Online-Stalkern braucht Otto Normalsurfer sicher nicht zu entwickeln, der Fall Bashiok ist ein Extrembeispiel (zumal es schon wesentlich tragischere Einzelfälle von Online-Stalking gab). Dennoch sollte man bedenken, dass das Internet so leicht nichts vergisst und man nie weiß, was alles auf einen zurückfallen könnte. Auf jeden Fall finde ich die Möglichkeit einer anonymen Diskussion einen der große Vorzüge des Internets, der gepflegt und nicht untergraben werden sollte. Über das Gesprächsklima entscheiden schließlich allein die Teilnehmer und nicht der Grad deren Anonymität.


Marco

 

Update 20.07., 8:47 Uhr: Anbei die Links zu den offiziellen (englischsprachigen) Ankündigungen von Blizzard:

Ankündigung

Widerruf

Entgegen meinem ursprünglichen Blogpost datiert der offizielle Widerruf vom 09.07. und nicht vom 08.07.

WM ist wenn man trotzdem arbeitet, oder...

18.06.2010
10:11

...der Fernseher steht im Büro bereit, nur die standesgemäßen Kaltgetränke haben noch nicht den Weg in den sonst mit allerlei Gesunden gefüllten Kühlschrank gefunden.

Auch wenn nicht das gesamte Büro darüber erfreut ist, es wird Fußball geschaut. 

Passend zur WM und zu der drückenden Überlegenheit unserer 11 im ersten Spiel, hat die Tonerfabrik Berlin eine druckende WM Aktion gestartet. Keine Versandkosten ab 50 Euro Bestellwert. 

Unsere Fußball begeisterte Grafikerin musste sich ein paar Spiele der WM entgehen lassen, um ein passendes Bild zu erstellen. Nun hat Sie es geschafft, darf beruhigt und zufrieden dem nächsten Sieg der Jogijungs entgegen fiebern, und auf positive Reaktionen im Bezug auf Ihr Werk hoffen.

Zu finden ist die WM Aktion sowie die Grafik im Toner Shop.


Jetzt aber schnell ab zu den Vorberichten, nicht dass ich am Ende nicht über jedes Detail im Informiert bin... .


Allen viel Spaß bei dem Spiel und den Spielen.

 

Gero allein zu Haus

16.06.2010
16:52

Am Montag hielten wir nach intensiver Vorbereitung unser erstes Seminar zum Thema Onlinemarketing und Suchmaschinenoptimierung ab. Wir – d.h. Ralf, Alex und ich, Marco - tauschten den Schreibtisch gegen den Seminarraum. Nur Gero blieb zurück, um Fußball zu guck... äh, aufs Büro aufzupassen und Anrufe entgegenzunehmen. :)

Im Hotel angekommen, war der Seminarraum schnell gefunden und alles stand bereit. Beamer, Stühle, Getränke. Nach und nach trudelten auch alle Seminarteilnehmer ein, wenngleich manche erst mit Verspätung. Aber schlussendlich haben alle den Weg gefunden.


In unserer kleinen Runde von 8 Teilnehmern herrschte eine angenehme, persönliche Atmosphäre, Anmerkungen und Fragen konnten einfach zwischengerufen werden, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde. Auch nach Ende des eigentlichen Seminars riss der Wissensdurst der Teilnehmer nicht ab und unsere Referenten blieben noch gut eine Stunde länger, um alle individuellen Fragen zu beantworten.


Italienisch zum Mittag


Zwischendrin gabs natürlich auch was zu essen, als Vorspeise z.B. für jeden einen Teller Antipasti. Mit „Antipasti“ konnte ich bisher überhaupt nix anfangen. Als ich gefragt habe, was das denn sei, wurde mir dann gesagt: „Alles, außer Pasta.“ Hm, ok..., hilft jetzt nicht wirklich. :) Erst als dann aufgetragen wurde, lüftete sich das Geheimnis. Vor mir präsentierte sich ein Teller mit allerhand kulinarischem Krims und Krams, von denen ich mehr als die Hälfte der Sachen gar nicht zuordnen konnte. Insofern hab ich immer noch keine Ahnung, was ich da alles gegessen habe, aber lecker war es alle mal. :) Als Hauptgang gab es übrigens Pasta in Mengen, so dass niemand hungrig aus der Mittagspause kommen musste.


SEO zum Anfassen


Alex und Ralf haben im Übrigen nicht nur vorgetragen, sondern das Gesagte auch gleich in die Tat umgesetzt. So wurde z.B. live während des Seminars mittels Typo3 eine neue Seminarunterseite zum Thema „Massnahmen der Suchmaschinenoptimierung“ angelegt und suchmaschinenfreundlich verlinkt und mit Content gefüllt. Das Ziel des Ganzen: Die Teilnehmer sollten mit eigenen Augen sehen, wie einfach man eine Seite auf ein bestimmtes Keyword optimieren kann. Die Vorführung endete mit der Aufforderung an alle, in den nächsten Wochen mal regelmäßig nach dem Begriff „Massnahmen“ zu googeln, um zu beobachten, wie sich das Ranking der Seite stetig verbessern wird. Da bin ich mal gespannt.


Unser Fazit: Wir würden es sofort wieder machen. Nun hab ich natürlich leicht reden, da unsere SEO-Spezialisten Alex und Ralf die ganze Arbeit hatten und ich mich unter die Teilnehmer mischen durfte :). Dennoch hatte ich den Eindruck, dass alle Beteiligten hochzufrieden waren. Und dass sie so ein Seminar zum ersten Mal abgehalten haben, hat man Ralf und Alex auch nicht angemerkt.


Wir hoffen auf jeden Fall, dass alle Teilnehmer viel Neues gelernt haben und eine angenehmen Heimreise hatten. An der Stelle auch nochmal ein dickes Dankeschön an die netten Leute vom Hotel Alt-Connewitz, die den Seminarraum zur Verfügung gestellt, für das leibliche Wohl gesorgt und tatkräftig zum Erfolg des ganzen Projekts beigetragen haben. Wir freuen uns bereits auf's nächste Mal!



Vor-WM-Bericht

08.06.2010
13:34

Während sich der Rest der Republik bereits im Fußballfieber befindet, machen sich die ersten Symptome davon auch bei uns bemerkbar. Dabei können wir uns eigentlich gerade jetzt keine „Fußballkranken“ leisten, da wir derzeit eine Vielzahl von Projekten unterschiedlicher Aufgabenstellung und Größe betreuen.

Aktuelle Projekte

So übernehmen wir beispielsweise für die „Tonerfabrik“ (www.tonerfabrik-berlin.de) alle Aspekte der Suchmaschinenoptimierung. Aktuell haben wir besonders die Keywords "refill toner" im Visier, an deren Optimierung wir fieberhaft arbeiten.

Für die Tonerfabrik gestalten wir ausschließlich die Suchmaschinenoptimierung. Im Vergleich dazu ist der TresorWolf (fast) eine komplette Eigenkreation. Der Kunde gibt das Layout vor, der gesamte restliche Web-Auftritt wird von uns konzipiert, umgesetzt und betreut. Wer möchte, kann sich das bisherige Ergebnis gern unter www.tresore-wolf.de angucken. Es lohnt sich auch, öfter mal auf der Seite vorbeizusehen, da dort als nächstes die Contenterstellung und die Suchmaschinenoptimierung in Angriff genommen wird. Es wird sich also noch einiges tun. Und wer in naher Zukunft zufällig die Anschaffung eines Geldschrankes in Erwägung zieht,weiß ja jetzt, wo er den findet.

Zu den übrigen Projekten wollen wir an dieser Stelle nicht zu weit ins Detail gehen, aber sagen wir einfach eines davon hat mit den zwei Buchstaben „j“ und „w“ zu tun (Wer eine Idee hat, worum es sich handeln könnte, kann seinen Tipp ja in den Comments hinterlassen).

SEO-Seminar am Montag

Zusätzlich zu unseren regulären Projektarbeiten gleichzeitig auch die letzten Vorbereitung für unser Seminar am Montag dem 14.06. auf höchsten Touren. Ganz nach dem Motto „do it yourself“ bieten wir dort interessierten Selbermachern die Möglichkeit, ihr Online-Marketing einfach in die eigenen Hände zu nehmen - genau an die richtet sich nämlich die Veranstaltung mit dem Titel „Mehr Besucher durch,... Online Marketing“ . Im Hotel Alt-Connewitz in Leipzig werden unsere SEO-Profis ab 9 Uhr alle Aspekte der professionellen Suchmaschinenoptimierung behandeln. Die Veranstaltung eignet sich sowohl für Einsteiger, die zum ersten Mal über das Thema Suchmaschinenoptimierung gestolpert sind und sich nun fragen, was es damit auf sich hat, als auch für Fortgeschrittene, die wissen wollen, inwiefern ein Facebook-Account ihren Vertrieb unterstützt oder ob der allgegenwärtige PageRank wirklich die Aufmerksamkeit verdient, die ihm von allen Seiten zukommt. Selbstverständlich stehen unsere Referenten auch Ihren ganz speziellen Fragen im Umfeld der Veranstaltung Rede und Antwort. Für Interessenten ist es noch nicht zu spät, noch einen Last-Minute-Platz zu ergattern. Alle relevanten Informationen wie die Themenübersicht und den Zeitplan finden sich HIER. Wir freuen uns bereits auf Montag.

 

News

Crossdeluxe

Freitag, 20. August 2010
Rubrik: Laufende Projekte

tonerfabrik

Dienstag, 8. Juni 2010
Rubrik: Laufende Projekte

Paian

Freitag, 28. Mai 2010
Rubrik: Laufende Projekte

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